Gelbe Momente

P1090830Jedes Jahr wieder werden im Mai von Tag zu Tag die Rapsfelder gelber und gelber; und dann von Tag zu Tag fast unmerklich immer ein winziges bisschen weniger gelb. Und jedes Jahr wieder habe ich das Gefühl den Moment des am allergelbsten leuchtenden Gelbs verpasst zu haben. Plötzlich ist ein Tag da, an dem sie nicht mehr ganz so gelb leuchten, wie am Vortag und ich weiß, daß ich wieder zu früh und zu spät gekommen bin. Jedenfalls den gelbsten Moment verpasst habe. Nun träum ich davon bis zum nächsten Jahr. Dafür leuchten jetzt die Maitriebe der Fichten so grün. Fast wie spät im Sommer die Hopfendolden.

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Lunettes und der Bräustüberlbär

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Im Hintergrund ist die älteste Brauerei der Welt in Weihenstephan zu sehen. Im Biergarten des Weihenstephaner Bräustüberls sitzen die Jungs jetzt schon in kurzen Hosen und T-Shirts vor (oder hinter?) ihrem Bier.

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Birke vom Holledauer Bockerl

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Naseweise Nasebeisserin
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Mit Anderl auf der Wiesn

P1090363Im Herzkasperlzelt unterm Tisch.P1090399Wunderschönes Wiesnwetter hatten Anderl und ich beim Wiesnbesuch diese Woche. Obwohl seit diesem Jahr keine Tiere auf der Wiesn mehr erlaubt sind, habe ich es geschafft irgendwie durchzukommen an den Securityleuten immer am Rand der Theresienwiese unter der Bavaria vorbei bis auf die „Oide Wiesn“, wo es nicht so laut ist und es ein Hund auch im Bierzelt aushalten kann. Auf der historischen Wiesn wird im Bierzelt in normaler Lautstärke gute alte Volksmusik gespielt. Wir haben ein Bier getrunken und Weißwürstl gegessen. Auf der Wiesn ist ein Bier ein ganzer Liter. Das Bier habe ich ganz allein getrunken, während mir bei den Weißwürsten Anderl helfen durfte. Der Kellner fand es sportlich, daß ich die ganze Maß geschafft habe. Sportlich hat mich schon lange niemand mehr genannt. Auf der historischen Wiesn wird das Bier noch in Steinkrügen ausgeschenkt, und bleibt so viel länger schön frisch und kühl.P1090356P1090347Anderl hat sich auch ein bißchen verkleiden dürfen, wie fast alle Wiesngäste auch. (Ich nicht)P1090387Ein Corgi in Tracht.P1090383Die Leute haben ihn sehr bewundert, obwohl es schon früher Corgis auf der Wiesn gegeben haben muß, wie man an diesem alten Schaustellerschild sieht.P1090392

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Wohl bekomm’s, Valentino

kleestengelSo habe ich heute morgen meine kleine Vase mit den vier vierblättrigen Kleeblättern vorgefunden, von denen eines sogar ein fünfblättriges war. 3 Stengel sind übriggeblieben. Eines hast Du also ganz gefressen. Wohl bekomm’s, Valentino. Ich wünsche Dir für ein langes, gesundes Katerleben alles Glück der Erde und hoffe, daß diese Kleeblätter das Ihre dazutun und Dein Glück mindestens noch vervier- oder verfünffachen.

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Valentino

valentino1Hier seht ihr Valentino, unseren neuen Mitbewohner, der hier vor 10 Tagen eingezogen ist. Wenn er so wie auf dem Photo dasitzt, ist er ungefähr so hoch wie ein Weißbierglas. Nur ist es unmöglich ein Photo mit Weißbierglas von ihm zu machen, denn wenn man es überhaupt schaffen würde, wäre hinterher aber bestimmt die Wohnung zu wischen und die Photografin müßte die Kleidung wechseln. Auf dem Bauernhof, wo er die ersten Wochen seines Lebens mit seiner Mama und seinen 3 Geschwistern gelebt hat, wurde er von den Bauernkindern Zigby genannt. Zigby ist ein Zebra aus einer Comicserie und der Name passt auch zu ihm.
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Trotzdem haben wir ihn Valentino genannt. Ich bewundere ihn jede Minute. Seine Geschicklichkeit, Anmut und Schönheit. Seine Fröhlichkeit, Geschwindigkeit und Klugheit und seine scharfen Sinne. Gegen ihn sind wir anderen alle hier, sowohl die Menschen wie die Corgis, das reinste Gruselkabinet. Trotzdem scheint er uns zu mögen. Ob er an uns auch etwas toll findet? Jedenfalls sein Futter liebt er und das Streicheln und Spielen.
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Bergtauglich !

Gestern wollte ich es wissen: Ob meine Knie noch, und PRADA überhaupt bergtauglich sind. Und bin nach langer Bergabstinenz endlich einmal wieder in meine geliebten Berge gefahren. Morgens vor halb sieben waren wir schon in Walchensee am Aufstieg zum Berg „Heimgarten“. Es waren noch gar keine anderen Bergwanderer unterwegs und Walchensee hat noch geschlafen, so daß ich während des Aufstiegs die Morgenstille mit dem Zwitschern der Vögel und dem Summen der Insekten so richtig genießen konnte und natürlich immer wieder die schöne Aussicht auf den  Walchensee und die hohen teilweise noch schneebedeckten Berggipfel dahinter. Bis zur Heimgartenhütte dicht unterhalb des Gipfels sind es annähernd 1000 Höhenmeter, die man hinaufzusteigen hat, auf einem schönen nicht allzu steilen Steig, der sich in Serpentinen durch den Wald schlängelt. Erst das letzte Stück nach der unbewirtschafteten Ohlstadtalm, gehts durch Latschenkiefern und Felsen. Prada immer 1 bis 2 Serpentinen voraus. Nach kurzer Zeit habe ich gewußt, daß ich mich auf sie verlassen kann und sie nach irgendeiner Serpentine auf mich wartet. Hier mitten im Enzian!:berg141Und hier ungeduldig wegen ihres langsamen Frauchens.

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Ich habe wirklich wunderschöne Blumen gesehen. Enzian, Trollblumen, Orchideen……und die ersten blühenden Alpenrosen:berg143Es war ein sehr, sehr heißer Tag, sogar in den Bergen. Bei der Hütte haben wir kurz Rast gemacht. Wir waren die ersten Gäste. Dann ging’s das Stückchen auf den Gipfel von wo man eine sensationelle Aussicht in alle Richtungen hat und dann weiter die lange Gratwanderung hinüber bis zum Herzogstand , wobei man immer wieder mit wunderbaren Ausblicken zu den Seen des Voralpenlandes oder in die andere Richtung zu den hohen Alpengipfeln belohnt wird. Leider gibt es hier kaum ein Schattenplätzchen und wenn dann nur so ein klitzekleines, wie es hier Prada gefunden hat, um sich kurz zu verruhen:

berg144Nachdem wir den Blick vom Herzogstand genossen hatten, haben wir uns noch mit einer Brotzeit auf der Herzogstandhütte belohnt (ich hab mir mit Prada 2 Weißwürstl geteilt) und sind dann mit der Seilbahn wieder ins Tal gegondelt. Es war ein wunderschöner Tag! Und Prada ist von vielen Wanderern bewundert worden, wie geschickt sie sich auf den felsigen Klettersteigen, die teilweise mit Drahtseilen gesichert sind, bewegt. Nur einmal musste ich sie eine große Felsstufe herunterheben, sonst hat sie sich immer instinktsicher den richtigen Weg durch die Felsen gesucht, als ob sie schon immer Klettersteige gegangen wäre. Aber im Gegensatz zu ihrem doch etwas mitgenommenen Frauchen, der heute alle Knochen wehtun, saust Prada als wäre nichts gewesen bei über 30° durch den geliebten Agility-Parcour.

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